Gemeinschaftsgarten

Der Gemeinschaftsgarten wird nach dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft gestaltet. Diese bezeichnet eine Form des alternativen Wirtschaftens im Bereich der Landwirtschaft. Der Wunsch nach einer fairen Handelsbeziehung, direktem Austausch und einem Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist unsere gemeinsame Grundlage. 

Gemüsetasche

Auf dem NaturGut Katzhof wächst unser Gemüse im Gemeinschaftsgarten. So weisst Du, woher Dein Gemüse kommt und Du bist mittendrin!

Alle zwei Wochen frisches Bio-Gemüse direkt vom Feld. Solidarisch, Vielfältig, Saisonal.

Mitsprache und Mitarbeit -
Die Solidarsiche Landwirtschaft

Die Solidarische Landwirtschaft basiert auf den Grundsätzen Vertrauen, Zusammenarbeit und Freiwilligkeit.  Ein wesentlicher und zentraler Aspekt ist die Teilhabe aller Beteiligten. Wir pflegen einen direkten Austausch, Mitsprache und Zusammenarbeit und fördern so das gegenseitige Verständnis.

Wir sind überzeugt, dass ein anderes Wirtschaften notwendig ist. Ein Wirtschaften, das nicht auf grenzenlosem Wachstum und Ausbeutung der natürlichen (und daher auch den menschlichen) Ressourcen basiert. Die Solidarische Landwirtschaft bezeichnet eine Form des alternativen Wirtschaftens im Bereich der Landwirtschaft und bietet eine Möglichkeit bewusst einen anderen Weg zu gehen. 

Die Grundlage für die Solidarische Landwirtschaft liefert die Idee des Assoziativen Wirtschaftens, die auf der Rücksichtnahme der jeweiligen Bedürfnisse aller Beteiligten aufgebaut ist. Dies bedeutet, dass sämtliche Teilnehmenden einer Wirtschaftsgemeinschaft (Bsp. aus Produktion, Handel, Verarbeitung und Konsum) gemeinsam diskutieren und festlegen was jeder Einzelne braucht und was man dem Anderen anbieten kann. Es herrscht Transparenz und Vertrauen untereinander. Die Preise werden in gemeinsamer Absprache verhandelt und nicht über die „unsichtbare Hand“ des freien Marktes von Angebot und Nachfrage gebildet. Die Preise verstehen sich auch nicht als Produktpreise in dem Sinne, sondern decken die Betriebskosten die für die Produktion anfallen.

Die Solidarische Landwirtschaft baut auf definierten Grundsätzen und Prinzipien auf, die sich bei jeder Gemeinschaft eigenständig entwickeln. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch nach fairen Handelsbeziehungen, direktem Austausch und dem Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Jeder Gemeinschaft liegen die oben genannten Grundsätze Vertrauen, Zusammenarbeit und Freiwilligkeit zugrunde. Darauf basieren die Prinzipien die dem konkreten Handeln einen Rahmen geben.

Schon in den frühen 70er-Jahren entstanden in der Westschweiz und parallel dazu auch in Japan erste Gemeinschaften im Sinne der Solidarischen Landwirtschaft. Später folgten auch Gemeinschaften in Deutschland, Frankreich und den USA. Heute sind verschiedenste Gemeinschaftsprojekte (auch als Commons bezeichnet) eine mögliche Antwort auf aktuelle Zeitfragen.

Verein solavie

Zur Verbreitung der Idee der Solidarischen Landwirtschaft, die die Grundlage unseres Gemeinschaftsgartens bildet, haben wir den Verein „solavie“ gegründet.

Wir wollen uns mit Projekten dieauch ausserhalb der Landwirtschaft,  im Sinne der Nachhaltigkeit aktiv sind  vernetzen, austauschen und kooperieren.

Kurzfilm zur Solawi-Veranstaltung im Neubad Luzern

Unter dem Titel „Solidarische Landwirtschaft –  Eine lokale Antwort auf globale Fragen“ fand am 4. Dezember 2018 im Neubad, Luzern eine Infoveranstaltung zur Solidarischen Landwirtschaft statt. 

Der Kurzfilm dazu gibt einen guten Einblick in die Veranstaltung. Nebst den Vorträgen der Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft, der Gemüsekooperative Randebandi und dem Solavie-Gemeinschaftsgarten vom NaturGut Katzhof fand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. 

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Buch «Gemeinsam auf dem Acker»

Das Buch «Gemeinsam auf dem Acker» gibt einen interessanten Einblick in einige Projekte der Solidarischen Landwirtschaft in der Schweiz.

Auch dem Gemeinschaftsgarten vom NaturGut Katzhof ist in  diesem Buch ein Kapitel gewidmet. 

Bettina Dyttrich, Giorgio Hösli (2015). Gemeinsam auf dem Acker. Solidarische Landwirtschaft in der Schweiz. Rotpunktverlag: Zürich. (ISBN 978-3-85869-667-0 / CHF 38.00)

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